Digitalisieren von Sammlungen – vernetzt in die Zukunft

Digitalisieren ermöglicht die rasche Verknüpfung grosser Datenmengen. Dies führt in der Entomologie zu einem Informationsaustausch, wie er bis vor Kurzem noch undenkbar war. In der Schweiz hat das Naturhistorische Museum Bern eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung von Sammlungen gespielt. Inzwischen sind weitere Institutionen wie die ETH-Bibliothek hinzugekommen. Alle verfolgen sie dasselbe Ziel: das Teilen von Daten. Digitalisieren von Sammlungen – vernetzt in die Zukunft weiterlesen

Mit Heuschrecken durch die Saison 2018–2019

Der Entomologische Verein Bern (EVB) führt nebst Vorträgen auch Diskussions- und Beamerabende durch. Heuer sollen diese Veranstaltungen durch Bilder von Grashüpfer, Strauchschrecke & Co angekündigt werden. Die Heuschrecken-Fotos stammen allesamt von unserem Ehrenmitglied Daniel Roesti aus Wasen i.E. Daniel ist nicht nur ein hervorragender Fotograf, sondern Mit Heuschrecken durch die Saison 2018–2019 weiterlesen

Jahresbericht 2017 der ANF: Die Insekten kommen nicht zu kurz

Die Abteilung Naturförderung (ANF) des LANAT hat ihren Tätigkeitsbericht 2017 publiziert. Trotz Zunahme der Aufgaben und gleichgebliebenen oder sogar reduzierten Ressourcen konnten im Kanton Bern auch diverse Artenschutzprojekte zur Förderung von Insekten umgesetzt werden. So zum Beispiel für die stark gefährdeten Tagfalter Dunkler Moorbläuling (Phengaris nausithous) und Grosser Moorbläuling (Phengaris teleius), den Skabiosenscheckenfalter (Euphydrias aurinia aurinia) sowie die Helmazurjungfer (Coenagrion mercuriale).

Quelle
Abteilung Naturförderung – Bericht 2017

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Schmetterlinge und der Klimawandel

Klimawandel und Erderwärmung haben vielfältigen Einfluss auf Flora und Fauna. Während manche Arten verschwinden, gibt es andere, die direkt von höheren Durchschnittstemperaturen oder indirekt als Folge der Ausbreitung ihrer Wirtspflanzen profitieren. Schmetterlinge und der Klimawandel weiterlesen

Der EVB-Vorstand

Der EVB-Vorstand posiert nach der Hauptversammlung vom 6. März 2018 im Naturhistorischen Museum Bern vor der Ausstellung «KÄFER & CO». Das Bild betont die enge Verbindung des EVB mit dem Museum.

Michael Gilgen (Präsident, bisher), Martin Albrecht (Sekretär, bisher), Salome Steiner (bisher Kassierin, neu Beisitzerin), Michael Balkenohl (Kassier, neu), Bernhard Jost (Bibliothekar, bisher), Hannes Baur (Webmaster, neu), Christoph Germann (Vizepräsident, bisher) (v. l. n. r.).

Entomologisches von der Insel Kefalonien

Vier Vereinsmitglieder (Steiner, Braunert, Neumann und Germann) besuchten in der letzten Aprilwoche bis Anfang Mai 2017 die griechische Insel Kefalonien. Wir suchten besonders kleine parasitoide Wespen und Rüsselkäfer. Eine grosse Habitatvielfalt erwartete uns, von spannenden Küstenfelsen bis in die Höhen des Enos (1600m) mit seinen endemischen Kefalonien-Tannenwälder.

Ein Kurzvortrag in der Sitzung vom kommenden Dienstag, 6. Februar 2018 bietet Einblick in Entomologisches und Nicht-Entomologisches der Inselwelt.

Greece, Kefalonia, EVB-Excursion, CC BY-SA-4.0, Christoph Germann, Rubigen, Switzerland
EVB-Exkursionsteilnehmer auf dem Enos, dem höchsten Berg auf Kefalonia. Foto Christoph Germann, Rubigen.

Costa Rica – ein tropisches Juwel und Traumdestination für Naturfreunde

Costa Rica ist ein Paradies für Naturbegeisterte. Eine grosse Vielfalt an Lebensräumen garantiert eine für uns überwältigenden Diversität an Pflanzen, Insekten, Vögeln und anderen Tieren. In seinem Vortrag im Naturschutzverein Münchenbuchsee nimmt uns Jürg Zettel (Mitglied im EVB) mit auf Streifzüge durch 7 Reservate im Zentrum und im Westen des Landes.

Die Veranstaltung findet am Montag, 15. Januar 2018, um 19:30 im Kirchgemeindehaus, Oberdorfstrasse 8, in Münchenbuchsee statt.

Gäste sind willkommen.

Foto: Laternenträger (Zikade), CC BY-SA-4.0, Jürg Zettel, Schwarzenburg.

Fliegen sind Bakterienschleudern

Vielleicht ist das der Grund, dass sich kein EVB-Mitglied mit Fliegen beschäftigt: Sie sind Bakterienschleudern. Eine Studie hat jetzt belegt, was man immer vermutet hat: Fliegen lesen bei ihren Besuchen auf Ausscheidungen und Aas diverse Mikroorganismen auf. Fliegen sind Bakterienschleudern weiterlesen

Gelbringfalter im Berner Oberland entdeckt

Der Gelbringfalter (Lopinga achine) ist im Kanton Bern ein seltener Schmetterling. Ausser im Grenzgebiet zum Kanton Jura ist er seit Jahrzehnten nicht mehr nachgewiesen worden. Der letzte Nachweis gelang Peter Sonderegger im Jahr 1961. Weitere Funde stammen aus den Jahren 1925 und 1909. Alle diese Orte befinden sich in der Region Thun-Spiez.

Völlig unerwartet und zufällig

Am 18. Juni 2017 gelang die Wiederentdeckung dieses seltenen Gelbringfalter im Berner Oberland entdeckt weiterlesen

Invasiv und neu in der Schweiz: der nearktische Pochkäfer Ozognathus cornutus

Praktisch jede Woche gibt es Meldungen neu eingeführter Tier- oder Pflanzenarten. In der aktuellen Ausgabe der „Entomologischen Nachrichten und Berichte“ beschreibt Christoph Germann, bekannter Rüsselkäferexperte und Vizepräsident des EVB, den Schweizer Erstnachweis der Pochkäferart Ozognathus cornutus. Dabei war Invasiv und neu in der Schweiz: der nearktische Pochkäfer Ozognathus cornutus weiterlesen