Falten-Erzwespe & Co

Auf den ersten Blick eine gewöhnliche Wespe; deren Königinnen sind im Mai ja auch schon fleissig mit dem Nestbau beschäftigt. Doch, der Eindruck täuscht: Es handelt sich um eine Falten-Erzwespe (Gattung Leucospis). Sie fliegt erst im Sommer und macht auch keine Papiernester. Ihre Larven entwickeln sich parasitisch in Nestern von Mauerbienen. Geradezu spektakulär ist die Eiablage, wobei das Weibchen den Legebohrer selbst durch hartes Material drillt (siehe Kurzvideo von Paul Westrich).

An diesem Diskussionsabend ist in gemütlicher Runde jedes EVB-Mitglied dazu eingeladen, die neusten Entdeckungen oder ein paar Fotos zu zeigen. Für die Präsentation stehen Laptop und Beamer zur Verfügung.

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Falten-Erzwespe (Leucospis dorsigera) auf der Dolde eines Pastinaks. Die Wespe ist bei uns sehr selten. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Furchenbiene & Co: auf an die HV!

An der Hauptversammlung bleiben unsere Lieblinge (wie die Furchenbiene auf dem Bild) ausnahmsweise etwas im Hintergrund.

Wir besprechen u.a. die folgenden Traktanden:

  • Jahresbericht des Sekretärs
  • Jahresbericht des Kassiers
  • Jahresbericht des Bibliothekars
  • Jahresbericht des Webmasters
  • Festlegen des Exkursionsziels für den Vereinsausflug im Sommer 2020
  • Varia

Im Anschluss findet unser traditioneller Apéro statt.


Bild: Goldglänzende Furchenbiene (Halictus subauratus) auf der Blüte einer Margerite. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Stahlblauer Grillenjäger & Co

Ein Stahlblauer Grillenjäger beim Blütenbesuch. Für den Nachwuchs werden Zellen angelegt, die mit Heuschrecken und Grillen (bei uns vor allem Schwertschrecken und Weinhähnchen) verproviantiert werden. Die eingeschleppte Art stammt aus Nordamerika. Sie ist hierzulande erst seit etwa 20 Jahren heimisch.

An diesem Beamerabend ist in gemütlicher Runde jedes EVB-Mitglied dazu eingeladen, kurze Beiträge zu zeigen. Für die Präsentation stehen Laptop und Beamer zur Verfügung.

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Stahlblauer Grillenjäger (Isodontia mexicana), im Garten eine selten beobachtete Grabwespenart. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Erdhummel & Co

An diesem Diskussionsabend kann jedes EVB-Mitglied die neusten Funde präsentieren. Es können auch Fotos der letzten Exkursion gezeigt werden (auf dem Titelbild beispielsweise eine Erdhummel). Ein Beamer und Laptop sind vorhanden.

Wer fand was wo?

An der ersten Sitzung der Wintersaison werden wir zudem mehr über die Aktivitäten im letzten Sommer erfahren. Welche entomologischen Perlen gingen ins Netz oder kamen vor die Linse?

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Erdhummel (Bombus terrestris) beim Blütenbesuch im Garten. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

EVB-Sommerausflug 2019 nach Burglauenen

An der Hauptversammlung des EVB im März 2019 wurde das Ziel des diesjährigen EVB-Ausflugs gewählt: Burglauenen, kurz vor Grindelwald gelegen, ein Schmetterlings-Paradies. Bei schönstem Wetter wurden die gegen 20 Teilnehmenden nicht enttäuscht. Unter der Leitung von Hans-Peter Wymann konnten 47 Tagfalterarten beobachtet werden! EVB-Sommerausflug 2019 nach Burglauenen weiterlesen

Von freyschen und anderen Insekten

Führung mit Seraina Klopfstein, Christoph Germann und Matthias Borer, Naturhistorisches Museum Basel

Die drei Fachkuratoren und EVB-Mitglieder führen durch die 6 Mio. Insekten der entomologischen Sammlung des Naturhistorischen Museums Basel (NMB). Sie geben neben der weltberühmten Käfersammlung Frey auch Einblick in weitere Sammlungsteile von nationaler und internationaler Bedeutung. Gäste sind willkommen!

Anzahl Teilnehmende begrenzt!

Melden Sie sich bitte an: bei Kontakt unter «Anmeldung zu speziellen Anlässen» entsprechende Veranstaltung auswählen und weiter unten auf «ABSCHICKEN» klicken.

Organisatorische Details werden den Teilnehmenden kurz vor der Veranstaltung per E-Mail mitgeteilt.


Bild: Der Käfer Fulcidax bacca (Chrysomelidae, Cryptocephalinae) aus Brasilien. Das Exemplar steckt in der Käfersammlung Frey. CC BY-SA 4.0 Matthias Borer, NMB.

Über den Einsatz von Schlupfwespen in der biologischen Schädlingsbekämpfung

Vortrag von Tim Haye, CABI-Centre, Delémont

Durch die zunehmende Globalisierung des Handels kam es in den letzten 20 Jahren in Europa vermehrt zu der Einfuhr von invasiven Schadinsekten aus anderen Teilen der Welt, was zum Teil zu massiven Verlusten in der Landwirtschaft geführt hat. Meist beschränken sich die Bekämpfungsmassnahmen auf den Einsatz von Insektiziden, die aber keine langfristige Lösung darstellen. Eine umweltfreundliche Alternative ist die Verwendung von Schlupfwespen in der biologischen Schädlingsbekämpfung. Dabei werden schädliche Insektenpopulationen durch ihre natürlichen Feinde so weit vermindert, dass die wirtschaftlichen Schäden unbedeutend bleiben. Besonders häufig werden dazu sogenannte Parasitoide eingesetzt, die ihren Wirt während oder am Ende ihrer Entwicklung töten.

Der Referent gibt einen Einblick in laufenden Forschungsprojekte am CABI-Centre in Delémont.

Gäste sind willkommen!


Bild: Die Erzwespe (Anastatus bifasciatus) bei der Eiablage an Eiern des Kiefernspinners (Dendrolimus pini). CC-BY-SA-4.0 Tim Haye, CABI, Delémont, Schweiz

Protokoll der Sitzung vom 15.5.2018

Entomologisches

Herr Jost hat einen Teil der Bärenspinner (Arctiinae) von Hermann Gerber mitgebracht. Die Sammlung soll als Schenkung ans Naturhistorische Museum Bern gehen. Sie enthält einige Schweizer Kostbarkeiten, darunter den ausserordentlich seltenen Schwarzgefleckten Bär (Chelis maculosa) und Exemplare des Matterhornbärs (Holoarctia cervini) aus dem Kanton Graubünden. Protokoll der Sitzung vom 15.5.2018 weiterlesen

Protokoll der Sitzung vom 1.5.2018

Entomologisches

Frau Urfer berichtet über ihr laufendes Projekt über die Tapezierspinne (Gattung Atypus). Diese Tiere haben ein interessantes Fortpflanzungsverhalten, das noch schlecht untersucht ist. Die Jungtiere legen im Frühjahr feine Gespinste in der Vegetation an. Frau Urfer bittet um Meldung von Kolonien im Raum Bern, auch Männchen werden gesucht (karin.urfer@students.unibe.ch). Protokoll der Sitzung vom 1.5.2018 weiterlesen

Digitalisieren von Sammlungen – vernetzt in die Zukunft

Digitalisieren ermöglicht die rasche Verknüpfung grosser Datenmengen. Dies führt in der Entomologie zu einem Informationsaustausch, wie er bis vor Kurzem noch undenkbar war. In der Schweiz hat das Naturhistorische Museum Bern eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung von Sammlungen gespielt. Inzwischen sind weitere Institutionen wie die ETH-Bibliothek hinzugekommen. Alle verfolgen sie dasselbe Ziel: das Teilen von Daten. Digitalisieren von Sammlungen – vernetzt in die Zukunft weiterlesen