Das Thema „Insekten essen“ ist gegessen

In der Presse war es nur noch eine Fussnote gegen Ende des letzten Jahres: Die Migros nimmt die Insektensnacks aus dem Sortiment. Somit verkauft von den Grossen nur noch Coop Produkte, die Insekten enthalten. Ist Insekten essen passé? Das Thema „Insekten essen“ ist gegessen weiterlesen

Protokoll der Sitzung vom 18. 01. 2022

Entomologisches

Der Präsident erwähnt, dass die Migros neuerdings die als Lebensmittel angebotenen Insekten aus dem Sortiment genommen hat. Coop hält noch daran fest, und die Herstellerfirma Bühler baut in Frankreich eine neue Produktionsanlage auf. Auf Nachfrage zeigt sich, dass auch unter den Mitgliedern das Interesse daran sehr begrenzt ist.

Herr Grütter berichtet über Beobachtungen zum Verhalten von Feuer- und Ritterwanzen sowie mögliche Auswirkungen der Klimaerwärmung auf diese in seinem Garten. Die wärmeliebende Art Melanocoryphus albomarginatus ist neu eingewandert, konnte im letzten Jahr dann jedoch nicht mehr beobachtet werden.

Vor kurzem ist der bekannte Ameisenspezialist Edward Wilson verstorben. Frau Lanner referiert kurz über seine wissenschaftlichen und philosophischen Leistungen.

Der Präsident hat im Wald erfolgreich überwinternde Laufkäfer gesucht. Her Balkenohl erwähnt einen deutlichen Rückgang der Laufkäfer an Flussufern. Herr Grütter weist auf die Auswirkungen der starken Hochwasser der letzten Jahre hin. Auch Frau Rohr erwähnt die Problematik am Beispiel des Selhofer Zopfen bei Bern..

Geschäftliches

Der Präsident begrüsst alle Mitglieder und wünscht alles Gute zum neuen Jahr. Er weist auf die Möglichkeiten hin, sich in die Vorstandsarbeit einzubringen und steuerbegünstigt an den Verein zu spenden.

Es wird noch einmal auf die Zusammenarbeit mit der ANF hingewiesen und die Möglichkeit, zu fördernde Projekte einzureichen. Erwünscht wären gerade Vorhaben zu bisher weniger berücksichtigten Gruppen und auch ausserhalb der Leistungsvereinbarung. Anmeldeschluss für 2022 ist Ende Februar, Eingaben über den Link auf unserer Homepage (folgt). Bei Fragen ist der Präsident Ansprechpartner.

Die Jahrestagung der SEG wird voraussichtlich auf Ende Mai verschoben, Abklärungen laufen noch.

Varia

Anwesende

23 Mitglieder, 1 Gast, Total 24 Personen

Schluss der Sitzung

21:25 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Protokoll der Sitzung vom 21. 12. 2021

Entomologisches

Online-Vortrag von Sophie Kratschmer, Unversität für Bodenkultur Wien: «Wildbienen und Honigbienen: Konkurrenz oder Koexistenz in Agrarökosystemen?»

Die Referentin, welche kurzfristig für den eigentlich geplanten Vortragenden eingesprungen ist, stellt zunächst kurz die Wildbienen generell vor: Zu den Hautflüglern gehörig und durch ihre «Wespentaillen» gekennzeichnete Insekten, welche dort eine von den Ameisen und Faltenwespen getrennte Gruppe bilden. Weltweit sind etwa 20.000 Arten bekannt, in Europa ungefähr 2.000. In Deutschland ca. 580, in der Schweiz 640 und in Österreich etwa 700. Eine davon ist die Honigbiene.

Nur die Weibchen können stechen. Die Grösse variiert von 5 mm bis 3 cm. Die meisten Arten sind solitär, einige eusozial. Etwa die Hälfte der Arten nistet im Boden, ein Viertel oberirdisch und der Rest sind Kuckucksbienen. Honigbienen haben keine solitäre Phase und bilden mehrjährige Völker. Sie sind sehr flexibel bei der Nahrungssuche.

Ein Beispiel illustriert den Entwicklungszyklus und den Unterschied zwischen poly- und oligolektischen (spezialisiert auf bestimmte Pflanzen) Arten. Für die Versorgung einer Brutzelle mit Pollen müssen bis zu 2.000 Blüten besucht werden. Auf die enorme (auch wirtschaftliche) Bedeutung der Bestäubungsarbeit wird eingegangen. Honigbienen sind wichtige Bestäuber grossflächiger Kulturen, die Bevorzugung nur einer Art hat jedoch riskante Folgen (Anfälligkeit gegen Parasiten u.a.). Lebensräume von Wildbienen müssen sowohl Nistplätze als auch Pollen- und Nektarquellen enthalten. Gefährdungsursache sind vor allem ausgeräumte Landschaften, Pestizide und Düngemitel, der Klimawandel.

Die Referentin erläutert das Konzept von Konkurrenz zwischen Arten. Die Hauptkonkurrenz findet hauptsächlich bei den Nahrungsquellen statt. Die Honigbiene hat hier diverse Vorteile gegenüber den anderen Bienenarten, einerseits durch ihre biologischen Eigenschaften, andererseits durch die Auswirkungen der Imkerei (lokales Massenauftreten). In ausgeräumten Landschaften kann dies durchaus zu Problemen für Wildbienen führen.

Man erforscht die Konkurrenz zwischen Wild- und Honigbienen seit den 1950er Jahren erforscht, allerdings weniger in der Agrarlandschaft. Es gibt Indizien für einen geringeren Reproduktionserfolg bei Wildbienen. Bei guten Wildbienenstandorten sollte es daher eine Pufferzone für Honigbienen geben.

Geplante weitere Untersuchungen in Österreich sollen detailliertere Einblicke in die Konkurrenzsituation und ihre Auswirkungen ermöglichen, wobei auf die Kooperation mit Imkern gesetzt wird.

In der anschliessenden Diskussion wurden einzelne Aspekte des Themas vertieft.

Geschäftliches

Varia

Anwesende

26 Mitglieder, 7 Gäste, Total 33 Personen

Schluss der Sitzung

22:20 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Protokoll der Sitzung vom 7. 12. 2021

Entomologisches

Der Sekretär zeigt einen Saisonrückblick mit Bildern aus dem Wallis, dem Jura und dem Tessin.

Herr Mosimann berichtet über den Fund eines interessanten Spinnenkokons auf seinem Grundstück.

Der Präsident erwähnt die Hymenopterologentagung am 29. Januar, welche voraussichtlich per Zoom stattfinden wird. Die Tagung in Beutelsbach war offiziell abgesagt, einige Unentwegte trafen sich jedoch inoffiziell.

Der Präsident stellt einige interessante Schnell-, Bock-, Lauf-, Juni-, Juli-, Pracht- und Rosenkäfer in Wort und Bild vor. Ausserdem berichtet er von einem ernsten Borreliosefall in seiner Familie . Er weist bei dieser Gelegenheit auf die Risiken dieser von Zecken übertragenen Krankheit hin.

Der Kassier berichtet von seinen erfolgreichen Besuchen in den Sammlungen der Museen von Paris und Brüssel, wo er sich als einer der coronabedingt sehr wenigen Besucher ungeteilter Aufmerksamkeit der Museumsangestellten erfreuen konnte.

Herr Baur weist auf die kleine Serie über Klimaprofiteure auf unserer Website hin.

Herr Cordillot berichtet über die erfolgreiche Suche nach wildlebenden Honigbienen in der Schweiz. Diese Völker leben in Bäumen, aber auch Gebäuden und sollen in der Zukunft detaillierter untersucht und kartiert werden. Bienenvölker sind wie Ameisen «Superorganismen», was eine sehr interessante Anpassung an wechselnde Lebensbedingungen ist. Der Imkerei ist die natürliche Biologie der Honigbiene offenbar weitgehend unbekannt. Es soll geklärt werden, ob diese Biene ein möglicherweise gefährdetes Wildtier ist. Wildlebende Bienenvölker bitte an Herrn Cordillot melden.

Geschäftliches

Unser Ehrenmitglied Werner Marggi hat sich nach 44jähriger Zugehörigkeit zum EVB entschieden, den Verein zu verlassen. Wir nehmen seinen Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis.

Der Insektenkalender 2022 mit Fotos von Rolf Pflugshaupt wurde den Mitgliedern zugestellt. Ein Exemplar darf verschenkt werden. Spenden sind willkommen.

Das Verfahren zur Steuerbefreiung für den EVB konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es darf ab sofort steuerbefreit gespendet werden!

Herr Neumann informiert, dass er neu der Vertreter des EVB bei der SEG und Ansprechpartner bei uns für SEG-Themen ist. Wie sich herausgestellt hat, wurde bei der Entomo Helvetica in den letzten Jahren ein Gewinn erwirtschaftet. Bei diversen Diskussionen im Rahmen der SEG wurde festgestellt, dass rechtliche Konstrukt „EH“ unbestimmt ist und über das weitere Vorgehen von den involvierten Organisationen (entomologische Vereine) entschieden werden soll. Es ist hier noch einiges zu klären, weitere Abstimmungen sind geplant.

Der Kassier informiert, dass die Einzahlungsquote des Mitgliedsbeitrags seit ein paar Wochen bei phänomenalen 100% liegt.

Varia

Anwesende

23 Mitglieder, 0 Gäste, Total 23 Personen

Schluss der Sitzung

22:00 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Protokoll der Sitzung vom 16. 11. 2021

Entomologisches

Vortrag von Katrin Luder, Olten, und unserem Mitglied Bähram Alagheband, Solothurn: «‘Glanz & Glitzer’: Juwelen der Schweizer Insektenwelt» über optisch attraktive Insekten.

Die Referentin und der Referent präsentieren mit eindrücklichen Bildern und Videos besonders prächtige und farblich ungewöhnliche einheimische Insekten. Die oft verborgene Schönheit und beeindruckende Formen- und Farbenvielfalt der kleinen Wunderwerke wird einem zahlreichen Publikum vorgestellt. Im Fokus stehen insbesondere Heuschrecken, Schmetterlinge, Käfer, Wespen, Wildbienen und Libellen welche Herr Alagheband auf zahlreichen Exkursionen vor die Kamera bekommen hat. Besonders eindrücklich sind die unglaublich farbenprächtigen, aber meist winzigen Goldwespen, die es Herrn Alagheband besonders angetan haben. Neben den optischen Vorzügen der Insekten werden auch einige spannende Verhaltensweisen aufgezeigt sowie auch ein Blick hinter die Kulissen der vom Referenten angewendeten Aufnahmetechnik.

Geschäftliches

Varia

Anwesende

25 Mitglieder, 22 Gäste, Total 47 Personen

Schluss der Sitzung

21:45 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Protokoll der Sitzung vom 19. 10. 2021

Entomologisches

Erste Sitzung am Museum nach den Einschränkungen durch Corona mit Berichten aus der Sommerpause und zu anderen Aktivitäten der Vereinsmitglieder.

Der Präsident stellt lebende Pracht- und Bockkäfer vor welche er in den Ferien auf Sardinien erbeutet hat.

Frau Beutler berichtet von einer zweiten Generation des Zitronenfalters aus dem Wallis.

Herr Roesti erzählt von einer interessanten Exkursion nach Rumänien und den dort beobachteten Heuschrecken, Vögeln und Schmetterlingen. Eine zweite Reise führte ihn nach Kroatien, das sich ebenfalls als lohnendes Ziel erwies. Im Sommer hat er zudem zusammen mit dem Sekretär an der Fledermausnacht in Wasen teilgenommen. In seinem Garten konnte er erstmals eine aus Amerika eingeschleppte Wespe (Isodonta mexicana) finden. Verschiedene Anwesende berichten von Nachweisen und der Ausbreitung diverser exotischer Insektenarten in der Region.

Ferner werden werden unangebrachte Aussetzungen und Freilassungen von gezüchteten Schmetterlingen und die Neophytenproblematik kritisch diskutiert.

Geschäftliches

Jürg Hostettler, welcher dem Verein während der Pandemie beigetreten ist, stellt sich kurz vor. Er komt von der Ornithologie, hat sich aber in letzter Zeit schon intensiv in Tagfalter eingearbeitet und untersucht aktuell ein Gebiet bei Muri auf die dort vorkommenden Falter.

Fabrice Bucheli möchte dem EVB beitreten. Er ist Biologiestudent und interessiert sich vor allem für Schmetterlinge. Das Beitrittsgesuch wird einstimmig angenommen.

Der Kassier informiert über den Austritt von Beat Gerber aus dem EVB.

Varia

Anwesende

18 Mitglieder, 1 Gast, Total 19 Personen

Schluss der Sitzung

22:00 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Insekten brauchen eine umweltschonende Landwirtschaft

Der Entomologische Verein Bern (EVB) empfiehlt ein Ja zur Trinkwasserinitiative, über die am 13. Juni abgestimmt wird. Die Insektenkundler befürchten, dass ohne klares Votum des Volkes für eine umweltschonende Landwirtschaft der Nutzungsdruck auf die landwirtschaftlichen Flächen in der Schweiz zunehmen wird. Ein Ja zur Initiative ist ein Bekenntnis gegen das Insektensterben und die Erhaltung der Biodiversität! Insekten brauchen eine umweltschonende Landwirtschaft weiterlesen

„Gläuf“ der Insekten zum Bundeshaus

«Natur braucht Stadt – Mehr Biodiversität in Bern». Dies ist 2021 das Motto des Themenjahres von Stadtgrün und dem Botanischen Garten Bern. Die Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) beteiligt sich mit drei Kunstprojekten, die sich mit dem Thema Biodiversität und deren Förderung in der Stadt Bern auseinandersetzen. „Gläuf“ der Insekten zum Bundeshaus weiterlesen

Der Durchbruch beim Essen von Insekten steht noch aus

Seit 4 Jahren sind in der Schweiz Insekten für den menschlichen Verzehr zugelassen. Auf dem Teller sind Mehlwürmer, Heimchen und Wanderheuschrecken aber ein Nischenprodukt geblieben. Der Durchbruch beim Essen von Insekten steht noch aus weiterlesen

Protokoll der Hauptversammlung vom 2.3.2021

Geschäftliches

Die Hauptversammlung findet online per Zoom statt.

Bericht des Sekretärs

1. Administratives

    • Mitgliederbestand: 106 (+6) Aktivmitglieder, 11 (+3) in Ausbildung und 21 (±0) Ehrenmitglieder, Total 138 Mitglieder.
    • Besucher (inkl. Gäste): Durchschnitt 33.6 (+5.3), Maximum 43, Minimum 22. Nach der Corona-bedingten Sitzungspause fanden alle Veranstaltungen online per Zoom statt.
    • Mutationen seit der letzten Hauptversammlung
      Aufnahmen: Ruth Schumacher (3.03.2020), Monika Haueter, Fabian Heussler, Jürg Hostettler, Roger Kohler, Marcel Niederberger, Yvonne Ott (5.01.2021)
      Austritte: keine
      Verstorben: Renate Gygax

Präsident: Dr. Michael Gilgen, Oberhohrain 5, 3256 Bangerten, 079 543 40 01
Vizepräsident: Dr. Christoph Germann
Sekretär: Martin Albrecht
Kassier: Dr. Michael Balkenohl
Bibliothekar: Bernhard Jost
Webmaster: Hannes Baur
Beisitzer: Dr. Lukas Straumann

Vereinslokal: Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15, 3005 Bern

Vertreter bei der SEG: Dr. Christoph Germann.

2. Vereinsausflug

Der Vereinsausflug des EVB fiel letztes Jahr wegen unsicheren Wetters und zum Exkursionzeitpunkt gemähten bzw. abgeweideten Flächen im Kiental leider aus.

3. Vortragsprogramm Jahr 2018 (vom 21.1.2020 bis 16.12.2020)

21. Januar: Dominik Hofer, Langnau i.E.: «Lust auf Regenwald?»

4. Februar: Martin Albrecht und Bernhard Jost: «Schmetterlinge und andere Tiere im Iran».

Die übrigen geplanten Vorträge entfielen infolge der Corona-Pandemie.

Der Bericht wird ohne Gegenstimme genehmigt.

Bericht des Bibliothekars

1. Bibliotheksbenutzung

Die Benutzung der Bibliothek blieb auch 2020 auf sehr tiefem Niveau.

2. Abonnierte Zeitschriften

Im Laufe des Berichtsjahrs sind von März 2020 bis Februar 2021 total 5 Hefte bei uns eingetroffen:

    • Entomo Helvetica, 13 / 2020
    • Entomologische Nachrichten und Berichte, Band 64, Hefte 1, 2 und 3
    • Alpine Entomology 4/2020

3. Neuanschaffungen und Schenkungen

    • keine

4. Kündigungen

    • Kündigung der Zeitschrift Entomologische Nachrichten und Berichte am 20.11.2020.

Der Bericht wird ohne Gegenstimme genehmigt.

Bericht des Kassiers

Die finanzielle Situation des EVB ist nach wie vor positiv. Da das Vereinsvermögen sich rasch der kritischen Grenze nähert soll der EVB die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erreichen. Der Prozess läuft bereits, dafür braucht es u.a. Anpassungen an den Vereinsstatuten.

Der Bericht wird ohne Gegenstimme genehmigt.

Bericht des Webmasters

Die Website verzeichnet einen Rückgang bei der Anzahl Aufrufe, jedoch einen erfreulichen Zuwachs bei der Anzahl Besucher. Der Bericht wird ohne Gegenstimme genehmigt.

Jahresbeitrag

Die Kassenlage und das geplante Budget erlauben weiterhin die Beibehaltung des bisherigen Beitrags. Der Antrag des Vorstandes, den Mitgliedsbeitrag unverändert bei CHF 25,- bzw. 5,- zu belassen wird ohne Gegenstimme angenommen.

Statutenänderungen

Die meisten geplanten Anpassungen dienen dazu, die Gemeinnützigkeit des EVB sicherzustellen. Der Kanton stellt dafür bestimmte Anforderungen, insbesondere an den Zweck des Vereins und die Verwendung der Mittel. Die Änderungen wurden den Mitgliedern fristgerecht zugestellt.

Die neuen Statuten werden ohne Gegenstimme und Enthaltung angenommen.

Ehrenmitgliedschaften und Jubiläen

50jähriges Vereinsjubiläum: Rene Duss (Eintritt 5.1.1971)
70jähriges Vereinsjubiläum: Peter Etter (Eintritt 19.10.1951)

Vereinsausflug 2021

Herr Alagheband schlägt erneut das Kiental vor, Herr Baur Hohtenn im Wallis. Hohtenn entscheidet die Abstimmung für sich. Als Termin wird der 26./27. Juni festgelegt.

Vorstandswahlen, Wahl der Beisitzerin

Der bisherige Vizepräsident Christoph Germann tritt aus dem Vorstand zurück. Der restliche Vorstand inklusive Beisitzer stellt sich zur Wiederwahl. Die Wahl erfolgt ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung.

Als neue Vizepräsidentin kandidiert Julia Lanner. Sie stammt aus Tirol und ist studierte Zoologin. Seit zwei Jahren lebt sie in Bern und doktoriert an den Universitäten Wien und Bern. Ihr Spezialgebiet sind Bienen, insbesondere die Asiatische Mörtelbiene. Sie gestaltet die Newsletter und die Instagram-Seite des EVB. Die Wahl erfolgt ohne Gegenstimme. Sie übernimmt das Amt zusätzlich zu ihren Aufgaben als Beisitzerin, für welches Amt sie ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt wird.

Vertreter des EVB bei der SEG

Christoph Germann tritt von seinem Amt zurück. Marc Neumann ist bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Die Wahl erfolgt ohne Gegenstimme und Enthaltung.

Projekte mit der ANF

Es wurde ein Projekt von Frau Kamber eingereicht: Zusammen mit Stadtgrün Bern sollen Wildpflanzen zur Förderung von Käfern angebaut werden. Die Auswirkungen sollen mit einem Monitoring überprüft werden. Ein weiteres Projekt kann noch eingereicht werden, der Präsident ermutigt die Mitglieder, diese Chance zu nutzen. Der Fokus muss auf konkreten Schutzmassnahmen liegen.

Varia

Herr Roesti berichtet, dass die Redaktoren der „Entomo Helvetica“ in Zukunft aus den überschüssigen Mitteln der Zeitschrift eine Aufwandsentschädigung von jeweils CHF 500 erhalten sollen. Allfällige restliche Mittel sollen anteilsmässig an die Vereine zurückfliessen. Im Sinne einer Vernehmlassung wird darüber abgestimmt, es gibt keine Gegenstimmen.

Gemäss Herrn Baur erbrachte das Waldameiseninventar zahlreiche neue Fundmeldungen aus dem Kanton Bern. Weitere Meldungen werden gerne entgegengenommen.

Herr Cordillot hat zusammen mit dem Verein „Free the Bees“ ein Projekt gestartet, um Vorkommen wild lebender Honigbienen und ihre Überlebensfähigkeit in der Schweiz nachzuweisen. Bei Verdacht auf ein solches Volk kann dies gemeldet werden, die Mitglieder werden um Unterstützung gebeten (Infos folgen über den Newsletter, eine Website ist in Vorbereitung). Typisch für die Bienen ist, dass sie ihre Nester bevorzugt in der Höhe anlegen.

Anwesende

36 Mitglieder.

Schluss der Sitzung

21:40 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Der traditionelle Apéro fiel den Zeitläuften zum Opfer.