Protokoll der Sitzung vom 3. 05. 2022

Entomologisches

Der Flohmarkttisch ist mit Literatur und Sammlungsmaterial gut bestückt.

Herr Bryner und der Sekretär berichten von ihrer Exkursion nach Südfrankreich, welche sie zusammen mit mehreren weiteren EVB-Mitgliedern in der Vorwoche unternommen haben. In der Umgebung von Nîmes gelangen zahlreiche interessante Beobachtungen.

Frau Beutler hat gemeinsam mit Herrn Hensler erfolgreich nach Eiern und Raupen des Zürgelbaumfalters im Tessin gesucht.

Herr Jost konnte im Wallis bereits die ersten Apollofalter beobachten.

Herr Bauer hat einige Kästen mit Wespen, Fliegen und Schmetterlingen mitgebracht, die von J. Grosjean gesammelt wurden. Ausserdem informiert er darüber, dass die EVB-Website jetzt von der Wayback-Machine archiviert wird.

Herr Stettler hat bei Kandersteg mehrere Apollfalterraupen gefunden.

 

Geschäftliches

Varia

Anwesende

17 Mitglieder, 0 Gäste, Total 17 Personen

Schluss der Sitzung

21:10 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Protokoll der Sitzung vom 19. April 2022

 Entomologisches

Protokoll der Sitzung vom 19. 04. 2022: Frau Gurtner berichtet von ihrem dreiwöchigen Praktikum, welches sie gemeinsam mit Herrn Stettler am Naturhistorischen Museum unter der Betreuung von Herrn Wymann absolviert. Dabei standen Bestimmungsübungen an Schmetterlingen, Zeichenunterricht, Feldarbeit und Präparation auf dem Programm. Ferner zwei Exkursionen ins Wallis wobei ihnen ein interessanter Fund von Lycaena tityrus gelang.

Herr Bryner referiert über Funde von Lycaena phlaeas im März. Auf Hinweis von Peter Huemer hat er sich auf die Suche nach einer Gelechiide gemacht. Er erhielt zwei Falter aus eingetragenem Pflanzenmaterial sowie eine Menge Fruchtfliegen sowie Parasitoide.

Herr Jost war ebenfalls schon mehrmals im Wallis unterwegs und berichtet von interessanten Falterbeobachtungen.

Herr Mosimann erzählt von seinen durchzogenen Erfahrungen, die Gemeinden zu weniger intensiven Pflegemassnahmen an Strassenrändern zu erziehen. Auch die problematischen Aktivitäten der Förster bei der Baumauswahl und Waldbewirtschaftung im Raum Bern werden angesprochen. Höhere Holzpreise und neue Grossmaschinen führen zu sehr negativen Auswirkungen auf Böden und Biodiversität im Wald.

Herr Alagheband hat einen interessanten Fernsehbeitrag über die Gefährdung der Wildbienenvielfalt durch den aktuellen Boom der Imkerei erstellt. Dieser wird auf der Homepage verlinkt.

Geschäftliches

Varia

Anwesende

11 Mitglieder, 1 Gast, Total 12 Personen

Schluss der Sitzung

21:20 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Protokoll der Sitzung vom 15. 02. 2022

Entomologisches

Es gab bereits die ersten Tagfalterbeobachtungen infolge des milden Wetters  (Kleine Füchse, Admirale, Taubenschwänzchen).

Es wird auf die verschiedenen von Herrn Alagheband initiierten Veranstaltungen hingewiesen. Herr Balkenohl hat eine Arbeit über «seine» Scaritinae veröffentlicht.

Herr Gilgen präsentiert einen Youtube-Film mit Erkenntnissen über die Flugphysik eines winzigen Käfers mit federartigen Flügeln. Ausserdem stellt er eine Pressemitteilung über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Nahrungsangebot von Vögeln vor.

Frau Wegenast spricht das geplante Verkehrsprojekt Ausbau Autobahnanschluss Wankdorf an. Diesem sollen zahlreiche Bäume zum Opfer fallen. Die Runde diskutiert mögliche Auswirkungen auf die Insekten.

Herr Bryner berichtet von der letzten Sitzung der Microlepidopteren-Gruppe, die erstmals seit 2019 wieder stattgefunden hat, allerdings in kleiner Runde.

Der Sekretär weist auf die Betriebsaufgabe des etablierten Zulieferbetriebes Entomologie Meier München hin, welche auf Ende 2021 erfolgte. Dies wird eine Lücke bei hochwertigen aus Holz gefertigten Produkten hinterlassen. Alternativen auf diesem Niveau gibt es nur wenige. Es wird Schunke aus Ostdeutschland erwähnt. Zwei Teilnehmer der Runde haben dort schon eingekauft und etwas unterschiedliche Erfahrungen mit Qualität und Lieferbarkeit gemacht.

Geschäftliches

Varia

Anwesende

19 Mitglieder, 1 Gast, Total 20 Personen

Schluss der Sitzung

21:20 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht

Kiental: unsere Sommerexkursion findet statt!

Der Vereinsausflug führt uns dieses Jahr ins wunderschöne Kiental im Berner Oberland. Dort findet man etwa im Seitental des Spiggebachs artenreiche Trockenwiesen und -weiden mit vielen Blumen, Schmetterlingen, Fliegen, Wanzen, Wespen und Wildbienen. Ferner gibt es eine Alpakazucht.

Das Kiental ist also ein sehr lohnendes Ausflugsziel, das von Bern mit dem Auto in nur einer Stunde erreichbar ist.

Gäste willkommen!

Organisatorisches

Anfang Juni können wir nun bekannt geben, dass der traditionelle EVB-Sommerausflug duchgeführt werden kann. In diesem Jahr nur eintägig, am Sonntag, 28. Juni 2020. Die Details finden sich in der Einladung und werden den Mitgliedern auch noch per mail zugestellt. Die Anmeldung bis am 23. Juni an den Sekretär Martin Albrecht ist notwendig. Wir freuen uns, euch wieder einmal zu sehen!


Beitragsbild: Trockenwiese nahe bei Spiggeweid im Kiental auf etwa 1200 m ü.M. CC-BY-SA-4.0 Martin Albrecht, Schüpfen, Schweiz.

Furchenbiene & Co: auf an die HV!

An der Hauptversammlung bleiben unsere Lieblinge (wie die Furchenbiene auf dem Bild) ausnahmsweise etwas im Hintergrund.

Wir besprechen u.a. die folgenden Traktanden:

  • Jahresbericht des Sekretärs
  • Jahresbericht des Kassiers
  • Jahresbericht des Bibliothekars
  • Jahresbericht des Webmasters
  • Festlegen des Exkursionsziels für den Vereinsausflug im Sommer 2020
  • Varia

Im Anschluss findet unser traditioneller Apéro statt.


Bild: Goldglänzende Furchenbiene (Halictus subauratus) auf der Blüte einer Margerite im Garten. CC BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Sommerexkursion ins Berner Oberland

Der Vereinsausflug führt uns dieses Jahr ins Berner Oberland in die Umgebung von Jungfrau-Aletsch: Burglauenen/Hintisberg ist das «Tor» zum UNESCO-Weltnaturerbe in den Berner Alpen. An den Südhängen oberhalb von Lütschental und Burglauenen befinden sich die ausgedehntesten Magerrasen-Komplexe der Region.

Dort leben eine grosse Zahl wärmeliebender Insekten: Es lassen sich nicht nur Schmetterlingshafte und Bergzikaden beobachten, sondern ebenso die Hälfte aller in der Schweiz lebender Tagfalterarten. Bisher konnten über 100 Arten gefunden werden, darunter eine nur bei Grindelwald vorkommende Unterart des seltenen Sudetenmohrenfalters, (Erebia sudetica inalpina). Es finden sich aber ebenso der Apollofalter (Parnassius apollo), der Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne), der Grosse Eisvogel (Limenitis populi), Grosser Schillerfalter (Apatura iris), der Kleine Thymianbläuling (Pseudophilotes baton), der Westliche Scheckenfalter (Melitaea parthenoides) und viele mehr. Erwähnenswert ist auch das hübsche Platterbesenwidderchen (Zygaena osterodensis), welches hier in den wohl stärksten Populationen der Nordalpen lebt.

Der insektenreiche Südhang liegt zwischen etwa 1000m und 1900m und deckt damit gleich mehrere Höhenstufen ab: Er reicht von der submontanen über die subalpine bis zur alpinen Höhenstufe. Damit lässt sich auch die reichhaltige Flora und Fauna erklären.

Organisatorisches

Wir treffen uns am Freitag Abend um 18 Uhr beim Parkplatz des Hotel-Restaurant Stalden (Lütschental) bzw. am Samstag Morgen um 11 Uhr am selben Ort. Die Anreise erfolgt individuell. Bitte untereinander absprechen! Transport ab Hotel-Restaurant Stalden ist gewährleistet!


Beitragsbild:  Gruppenpaarung beim Quendel-Ameisenbläuling (Phengaris arion) am Hintisberg im Berner Oberland. CC-BY-SA 4.0 Hans-Peter Wymann, Jegenstorf, Schweiz.

Goldschrecke & Co

Die Insekten machen sich nun schon seit Wochen bemerkbar. Während für viele Wildbienen und Tagfalter Mitte Mai die Hauptflugzeit ist, sind erst die wenigsten Grashüpfer ausgewachsen. Zu diesen frühen Arten zählt die Grosse Goldschrecke (Bild).

Auf in die Sommerpause!

Der letzte Diskussionsabend vor dem Vereinsausflug bietet die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Mitgliedern Exkursionen für den Sommer zu organisieren.

Die Mitglieder des EVB treffen sich zudem einmal mehr in einer gemütlichen Runde. Dabei können die neusten Funde präsentiert oder auch nur ein paar Fotos der letzten Exkursion gezeigt werden. Beamer und Laptop sind vorhanden.

Gäste sind willkommen!


Bild: Weibchen der Grossen Goldschrecke (Chrysochraon dispar). Die Art lebt diskret in dichten Hochstaudenfluren. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz

Gebirgsschrecke & Co

Im Gebirge liegt um diese Jahreszeit gewiss noch viel Schnee. Wer die Gewöhnliche Gebirgsschrecke beobachten will muss, der sich noch gedulden. Dagegen sind die Schmetterlinge im Mittelland aber schon lange unterwegs.

Was fliegt im Mittelland?

An diesem Diskussionsabend ist in gemütlicher Runde jedes EVB-Mitglied dazu eingeladen, seine neusten Funde zu präsentieren oder auch nur ein paar Fotos zu zeigen. Beamer und Laptop sind vorhanden. Wer kann also über Entdeckungen im Frühling berichten?

Gäste sind willkommen!


Bild: Männchen der Gewöhnlichen Gebirgsschrecke (Podisma pedestris). Die Art kommt bei uns in den Alpen bis auf fast 3000 m ü.M. vor. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz

Zartschrecke & Co: auf an die HV!

An der Hauptversammlung bleiben unsere Lieblinge (wie die Gestreifte Zartschrecke auf dem Bild) ausnahmsweise etwas im Hintergrund.

Wir besprechen u.a. die folgenden Traktanden:

  • Jahresbericht des Sekretärs
  • Jahresbericht des Kassiers
  • Jahresbericht des Bibliothekars
  • Jahresbericht des Webmasters
  • Wahlen (gesamter Vorstand)
  • Festlegen des Exkursionsziels für den Vereinsausflug im Sommer 2019
  • Varia

Im Anschluss findet unser traditioneller Apéro statt.


Bild: Weibchen der Gestreiften Zartschrecke (Leptophyes albovittata). Die Art wurde erst 1999 in der Schweiz im Unterengadin entdeckt. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz

Höckerschrecke & Co

So früh im Jahr befinden sich Insekten wie die Grosse Höckerschrecke (Bild) oft noch im Eistadium und harren im Boden oder an einem anderen geschützten Ort aus. Dennoch fliegen bei den ersten warmen Sonnenstrahlen bereits einige Schmetterlinge und Mücken; selbst die Rote Wald­­ameise erwacht dann aus der Überwinterung.

Wer entdeckt die ersten Insekten?

An diesem Diskussionsabend mit Flohmarkt ist in gemütlicher Runde jedes EVB-Mitglied dazu eingeladen, seine neusten Funde zu präsentieren oder auch nur ein paar Fotos zu zeigen. Beamer und Laptop sind vorhanden. Wer kann also über erste Entdeckungen in der noch jungen Feldsaison berichten?

Wer Material wie Kästen, Spannbretter, Bücher, präparierte Insekten oder Insekten in Tüten abzugeben hat, bringt diese an die Sitzung mit. Vielleicht findet sich jemand, der diese weiterverwenden kann.

Gäste sind willkommen!


Bild: Weibchen der Grossen Höckerschrecke (Arcyptera fusca). Die Art gehört zu den grössten und schönsten Grashüpfern und ist bei uns in den Alpen weit verbreitet. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz