Furchenbiene & Co: auf an die HV!

An der Hauptversammlung bleiben unsere Lieblinge (wie die Furchenbiene auf dem Bild) ausnahmsweise etwas im Hintergrund.

Wir besprechen u.a. die folgenden Traktanden:

  • Jahresbericht des Sekretärs
  • Jahresbericht des Kassiers
  • Jahresbericht des Bibliothekars
  • Jahresbericht des Webmasters
  • Festlegen des Exkursionsziels für den Vereinsausflug im Sommer 2020
  • Varia

Im Anschluss findet unser traditioneller Apéro statt.


Bild: Goldglänzende Furchenbiene (Halictus subauratus) auf der Blüte einer Margerite. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Balkenschröter & Co

Der Balkenschröter ist ein recht häufiger Vertreter der artenarmen Schröter (Lucanidae). Dennoch bekommt man den Käfer nicht allzu oft zu Gesicht, da er recht diskret lebt. Die Larven entwickeln sich in morschem Holz. Mit etwa 3 cm Körperlänge ist er gerade mal halb so lang wie ein Hirschkäfer (Lucanus cervus).

An diesem Diskussionsabend ist in gemütlicher Runde jedes EVB-Mitglied dazu eingeladen, die neusten Entdeckungen oder ein paar Fotos zu zeigen. Für die Präsentation stehen Laptop und Beamer zur Verfügung.

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus) an Ahornstamm. Die Art ist sozusagen die Mini-Ausgabe des Hirschkäfers. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Schmetterlinge und andere Tiere im Iran

Vortrag von Martin Albrecht, Bolligen, und Bernhard Jost, Münsingen

Die beiden Referenten stellen Impressionen aus einem weitgehend unbekannten Reiseland des Nahen Ostens vor: Landschaften, Schmetterlinge und andere Tiere vorwiegend aus dem Elburs-Gebirge im Norden des Landes.

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Der Baum-Weissling (Aporia crataegi) kommt auch im Iran vor. CC-BY-SA 4.0 Martin Albrecht, Bolligen, Schweiz.

Lust auf Regenwald?

Vortrag von Dominik Hofer, Langnau i.E.

Der Regenwald ist das grösste, komplexeste, gleichzeitig aber auch eines der zerbrechlichsten Ökosysteme unserer Erde. Regenwälder sind Farben und Formen, Strategien zum Überleben, Tarnung und Täuschung, klein, gross, noch grösser, Kampf um Ressourcen, Fressen und Nichtgefressen werden und Symbiose.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Regenwälder von Peru, Ecuador und Costa Rica! Schmetterlinge, Nachtfalter, Heuschrecken, Wanzen, Wespen, Käfer, Spinnen, Schlangen, Säugetiere und Vögel in allen Farben und Formen. Es hat für alle etwas dabei!

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Der Vanillefalter (Agraulis vanillae) auf einer Blüte in Peru. CC-BY-SA 4.0 Dominik Hofer, Langnau i.E., Schweiz.

Schmetterlingsmücke & Co

Oft machen sich selbst im Winter ungebetene Gäste bemerkbar. Eine Verwandte der Schmetterlingsmücke (Bild), die Abortfliege, unternimmt nicht selten einen Ausflug in die warme Stube. Besonders dann, wenn der Weg zur Kanalisation nicht ganz dicht ist – dort entwickeln sich nämlich die Larven.

An diesem Diskussionsabend kann jedes EVB-Mitglied sorgsam gehütete Besonderheiten aus seiner Sammlung präsentieren. Im Winter bleibt nicht selten auch Zeit, um sich in die Literatur zu vertiefen.

Für kurze Präsentationen stehen ein Laptop und ein Beamer zur Verfügung.

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Schmetterlingsmücke (Pericoma sp.). Alle Arten sind winzig, höchstens ein paar Millimeter lang. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Erdhummel & Co

An diesem Diskussionsabend kann jedes EVB-Mitglied die neusten Funde präsentieren. Es können auch Fotos der letzten Exkursion gezeigt werden (auf dem Titelbild beispielsweise eine Erdhummel). Ein Beamer und Laptop sind vorhanden.

Wer fand was wo?

An der ersten Sitzung der Wintersaison werden wir zudem mehr über die Aktivitäten im letzten Sommer erfahren. Welche entomologischen Perlen gingen ins Netz oder kamen vor die Linse?

Gäste willkommen!


Beitragsbild: Erdhummel (Bombus terrestris) beim Blütenbesuch im Garten. CC-BY-SA 4.0 Rolf Pflugshaupt, Gümligen, Schweiz.

Wer kennt Albert Müller?

Charles Huber.

Feinsinnig, ergreifend, humorvoll und spannend schildert er das Leben des ersten Konservators für Entomologie (1879−1881) am Naturhistorischen Museum Bern. Ein aktives schreibt über ein ehemaliges Vereinsmitglied, dessen spektakuläre Karriere als Insektenforscher Wer kennt Albert Müller? weiterlesen

Goldschrecke & Co

Die Insekten machen sich nun schon seit Wochen bemerkbar. Während für viele Wildbienen und Tagfalter Mitte Mai die Hauptflugzeit ist, sind erst die wenigsten Grashüpfer ausgewachsen. Zu diesen frühen Arten zählt die Grosse Goldschrecke (Bild).

Auf in die Sommerpause!

Der letzte Diskussionsabend vor dem Vereinsausflug bietet die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Mitgliedern Exkursionen für den Sommer zu organisieren.

Die Mitglieder des EVB treffen sich zudem einmal mehr in einer gemütlichen Runde. Dabei können die neusten Funde präsentiert oder auch nur ein paar Fotos der letzten Exkursion gezeigt werden. Beamer und Laptop sind vorhanden.

Gäste sind willkommen!


Bild: Weibchen der Grossen Goldschrecke (Chrysochraon dispar). Die Art lebt diskret in dichten Hochstaudenfluren. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz

Gut bekannt oder unbenannt? Alpenschmetterlinge im Zeitalter des DNA-Barcodings

ACHTUNG: Die Veranstaltung findet ausnahmsweise an einem Montag statt!

Vortrag von Peter Huemer, Tiroler Landesmuseen, Innsbruck

Schmetterlinge sind mit mehr als 5000 Arten eine der vielfältigsten Tiergruppen im Alpenraum. Sie werden hier seit etwa 250 Jahren erfasst und katalogisiert und gelten daher weitum als hervorragend untersucht. Die zunehmende Anwendung molekularer Methoden in den letzten Jahren, eingebettet in ein globales Datennetzwerk, zeigt jedoch erstaunliche Lücken auf. Integrative Studien führen zu einer taxonomischen Neubewertung in vielen Gattungen der Alpenschmetterlinge. Unter dem Zauberwort der kryptischen Diversität werden heute mitten in Europa neue, namenlose Arten entdeckt und beschrieben.

Gäste sind willkommen!


Bild: Weibchen des Langhornfalters Nemophora degeerella / scopolii. Bei dieser Art wurde kürzlich festgestellt, dass sich in Tat und Wahrheit zwei Arten unter demselben Namen verbergen. CC-BY-SA-4.0 Peter Buchner, Schwarzau am Steinfeld, Österreich

Gebirgsschrecke & Co

Im Gebirge liegt um diese Jahreszeit gewiss noch viel Schnee. Wer die Gewöhnliche Gebirgsschrecke beobachten will muss, der sich noch gedulden. Dagegen sind die Schmetterlinge im Mittelland aber schon lange unterwegs.

Was fliegt im Mittelland?

An diesem Diskussionsabend ist in gemütlicher Runde jedes EVB-Mitglied dazu eingeladen, seine neusten Funde zu präsentieren oder auch nur ein paar Fotos zu zeigen. Beamer und Laptop sind vorhanden. Wer kann also über Entdeckungen im Frühling berichten?

Gäste sind willkommen!


Bild: Männchen der Gewöhnlichen Gebirgsschrecke (Podisma pedestris). Die Art kommt bei uns in den Alpen bis auf fast 3000 m ü.M. vor. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz