Von Kapstadt nach Kasane. Eine naturkundliche Reise durch Südafrika und Botswana

Reisebericht von Daniel Roesti, Wasen i. E.

Die Reise beginnt im südlichen Afrika mit der Erkundung der einzigartigen Flora der Kapregion und der Besteigung des Tafelbergs bei Kapstadt. Der Westküste Südafrikas entlang geht es nordwärts auf den Spuren von auffälligen und getarnten Heuschrecken und eigenartigen, an die Wüste angepassten Pflanzen. Der Transfrontier National Park im Grenzgebiet von Südafrika und Botswana bietet gute Beobachtungsmöglichkeiten für Löwen, Geparden und zahlreiche Antilopenarten.

Die Reise führt weiter durch das menschenleere Kalahari Game Reserve im Zentrum Botswanas und das ausgedehnte Okavango Delta, ein Naturparadies mit grossen Elefantenherden, Flusspferden, Giraffen, Zebras, Büffeln, Antilopen, Raubtieren, Vögeln und Insekten. Afrika pur! Über das legendäre Savuti, Auge in Auge mit Elefanten, endet die Reise schliesslich am Chobe River, einem weiteren Hotspot der Biodiversität im Norden Botswanas bei Kasane.

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Auf der Suche nach dem Juchtenkäfer in Solothurn

Kurzvortrag von Lea Kamber, Bangerten

Der Juchtenkäfer (Osmoderma eremita) ist in der Schweiz vom Aussterben bedroht. Nur noch drei sichere Standorte sind hierzulande bekannt. Die Käfer leben in Mulmhöhlen von alten Bäumen und lassen sich kaum blicken.

An einem der drei Standorte, in der Stadt Solothurn, wurden die Brutbäume vor einigen Jahren gefällt, das weitere Vorkommen der seltenen Art war daher nicht mehr gesichert. Während zwei Jahren wurde die Suche mit Hilfe der Bevölkerung wieder aufgenommen, mit erfreulich erfolgreichem Resultat.

Im Anschluss an diesen Kurzvortrag findet eine gewöhnliche Sitzung statt.

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Schweiz: Artenvielfalt und Biodiversität kommen zu kurz

Am 27. November 2017 wurde der dritte Umweltprüfbericht der OECD für die Schweiz präsentiert. Verbesserungen in gewissen Bereichen des Klima- und Umweltschutzes wurden gewürdigt, gleichzeitig aber Lücken bei der Ausscheidung von Schutzgebieten, dem Artenschutz und der Umsetzung von Massnahmen zur Förderung der Biodiversität identifiziert. Schweiz: Artenvielfalt und Biodiversität kommen zu kurz weiterlesen

Gelbringfalter im Berner Oberland entdeckt

Der Gelbringfalter (Lopinga achine) ist im Kanton Bern ein seltener Schmetterling. Ausser im Grenzgebiet zum Kanton Jura ist er seit Jahrzehnten nicht mehr nachgewiesen worden. Der letzte Nachweis gelang Peter Sonderegger im Jahr 1961. Weitere Funde stammen aus den Jahren 1925 und 1909. Alle diese Orte befinden sich in der Region Thun-Spiez.

Völlig unerwartet und zufällig

Am 18. Juni 2017 gelang die Wiederentdeckung dieses seltenen Gelbringfalter im Berner Oberland entdeckt weiterlesen

Protokoll der Sitzung vom 7.11.2017

Entomologisches

Der Sitzungsabend beginnt diesmal bereits eine Stunde früher als üblich mit einer Begehung des Magazins des Naturhistorischen Museums. Unter dem verheissungsvollen Titel „Verborgene Schätze – eine Führung in der Insektensammlung des Naturhistorischen Museums Bern“ stellen die kundigen Führer Baur und Wymann die Sammlung mit Schwerpunkt auf Schlupfwespen, Schmetterlingen und Käfern vor und erläutern die hier laufenden Aktivitäten zum Ordnen und Bestimmen des umfangreichen Materials (etwa 2,8 Mio. Exemplare). Das Angebot erfreut sich reger Nachfrage.

Im Anschluss folgt der Vortrag unserer Mitglieder Petra Graf und Franziska von Lerber, ANF, Münsingen:
Artenförderung: Wie können sich EVB und ANF gegenseitig unterstützen? Protokoll der Sitzung vom 7.11.2017 weiterlesen

Artenförderung: Wie können sich EVB und ANF gegenseitig unterstützen?

Vortrag von Franziska von Lerber & Petra Graf, Abteilung Naturförderung (ANF), Münsingen

Die Abteilung Naturförderung möchte einige aktuelle Aufwertungsprojekte vorstellen und aufzeigen, welche Tätigkeiten zur Zeit im praktischen Naturschutz des Kantons Bern dominieren. Artenförderung: Wie können sich EVB und ANF gegenseitig unterstützen? weiterlesen

Protokoll der Sitzung vom 18.4.2017

Entomologisches

Vortrag unseres Mitglieds Christian Roesti, Bern:
Neues aus dem Naturschutzgebiet Lauterbrunnental: Schmetterlinge und andere Insekten

Der Referent berichtet aus seinem Schatz an Erfahrungen, die er als von Pro Natura bestallter Ranger im Naturschutzgebiet gesammelt hat. Er ist seit fünf Jahre im Sommer für die Betreuung und Überwachung von Wanderern und Naturinteressierten sowie Protokoll der Sitzung vom 18.4.2017 weiterlesen