Manu Nationalpark in Peru – Hotspot der Biodiversität

Vortrag von Daniel Roesti, Wasen i.E.

Von Cusco aus fahren wir mit Geländewagen und Boot in den Tieflandregenwald von Peru. Im Manu Nationalpark unternehmen wir von unserer Lodge aus mehrere Tages- und Nachtexkursionen. Der einheimische Führer zeigt uns unberührten Regenwald und traumhafte Lagunen. Wir entdecken Affen, Riesenotter, viele verschiedene Papageien, Frösche sowie unzählige Heuschrecken und Schmetterlinge – auf Schritt und Tritt immer wieder neue Arten.


Bild: Jungtier einer Laubheuschrecke mit auffällig blau-roter Färbung. CC-BY-SA-4.0 Daniel Roesti, Wasen i.E., Schweiz

Naturbeobachtungen zwischen Atlantik und Pazifik – Eine Reise nach Costa Rica

Vortrag von Bernhard Jost, Münsingen

Unsere Naturexpedition in Costa Rica beginnt in den Flachlandregenwäldern der Atlantikseite. Danach steigen wir hinauf in die Bergregionen von Monteverde mit seinen Nebelwäldern. Von dort führt unsere Reise in die Trockenwälder der Provinz Cuanacaste auf der Pazifikseite.

Die letzten Tage durften wir auf der Finca Hamadryas von Gabi und Paul Gloor im zentralen Hochland verbringen.

Gäste sind willkommen!


Bild: Fischertukan (Ramphastos sulfuratus), eine von sieben Tukan-Arten auf Costa Rica. CC-BY-SA-4.0 Bernhard Jost, Münsingen, Schweiz

Protokoll der Sitzung vom 15.1.2019

Entomologisches

Vortrag unseres Mitglieds Bernhard Jost, Münsigen
Naturbeobachtungen zwischen Atlantik und Pazifik – Eine Reise nach Costa Rica

Der Referent besuchte das mittelamerikanische Land vor gut einem Jahr zusammen mit Heiner Ziegler und Joe Kollegger und hielt sich dort an verschiedenen Orten auf. Von San José reisten sie mit Auto und Boot nach Tortuguero wo sie in einer Lodge Quartier bezogen. Von dort aus wird der umliegende Regenwald erkundet. Es werden Pfeilgiftfrösche, recht wenige Falter und eine interessante Vogelwelt entdeckt. Auch Leguane und Eidechsen sind vorhanden.

Insekten und insbesondere Schmetterlinge sind jedoch auf der ganzen Reise sehr spärlich trotz idealer Jahreszeit. Trotzdem gelangen einige Fotos, auch von Seltenheiten. Eine Begegnung mit einem auf dem Rücken liegenden Herkuleskäfer endet wegen dessen langen Krallen schmerzhaft.

Im zweiten Quartier wurde Joe von einer sehr giftigen Kammspinne (Phoneutria) gebissen und litt wochenlang unter den Folgen. Ornithologisch war dieses Gebiet ergiebig, doch sonstige Tiere gab es nur wenige im Wald was möglicherweise an dem extrem nassen Sommer lag.

Dritte Station waren die Berge bei Monteverde. Dort gelang ein ergiebiger Lichtfang und es flogen auch einige Tagfalter. An der vierten Station an der Pazifikküste machten sich die Insekten wieder sehr rar.

Letzter Aufenthaltsort war die von Schweizern geführte Finca Hamadryas welche sich als bestes Gebiet für Schmetterlinge auf dieser Reise herausstellte. Insgesamt zeigte sich die Reisegruppe recht unzufrieden mit der für die Gegen sehr mageren Insektenausbeute.

Eine angeregte Diskussion schloss diesen Vortragsabend ab.

Varia

Es wird auf den Flohmarkt an der nächsten Sitzung hingewiesen zu welchem Bücher und Ausrüstung mitgebracht werden sollen.

Anwesende

33 Mitglieder, 9 Gäste, Total 43 Personen

Schluss der Sitzung

21:05 Uhr, der Sekretär, Martin Albrecht